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Furries

Ein Furry in einer „Fursuit“ begrüßt die Besucher die sich für die Anthrocon 2007 registriert haben

Furries sind Fans von anthropomorphen Darstellungen von Tieren in Literatur, Kunst und Film. Anthropomorph bedeutet lediglich dass die Tiere menschenähnliche Gestalt und/oder menschenähnliches Verhalten haben. Eigentlich könnte der Artikel jetzt zu ende sein, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Auch habe ich den Begriff als kontrovers und doppeldeutig gelistet, da sich niemand so recht über eine genauere Definition einig ist. Denn bei den meisten Leuten die sich als „Furries“ bezeichnen gehört doch noch etwas mehr dazu. Viele verkleiden sich und ziehen so genannte „Fursuits“ an (siehe Bilder). Und viele identifizieren sich auf bestimmte Art auch mit einem Tier. Welcher Art diese Verbindung genau ist, ist unterschiedlich, sehr persönlich und hängt von jedem einzelnen ab.

Entgegen mancher Gerüchte „stehen“ die wenigsten „Furries“ auf Tiere selbst. Furries sind also keineswegs mit Menschen mit „Zoophilen“ Neigungen gleichzusetzen. Die Leute welche zwischen „Furries“ und „Zoophilen“ nicht unterscheiden können, bedenken nicht dass selbst eine anthropomorphische Darstellung eines Tieres, ja nicht mehr das tatsächliche Aussehen und die tatsächlichen Eigenschaften eines Tieres hat. Stattdessen waren antropomorphe Darstellungen von Tieren in Wahrheit IMMER schon symbolische Darstellungen der Eigenschaften von Menschen - nicht von Tieren. Eines der berühmtesten anthropomorphen Erzählungen ist sicherlich „Farm der Tiere“ von George Orwell. Wenn George Orwell also z.B. kommunistische Führer als Schweine darstellt, will er damit ja nicht sagen dass sich Schweine wie kommunistische Führer verhalten, sondern dass sich kommunistische Führer wie Schweine verhalten :-P

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